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Start FAQ's Installations Probleme Ich bekomme die Fehlermeldung: PAP AUTHENTICATION FAILED ?
Ich bekomme die Fehlermeldung: PAP AUTHENTICATION FAILED ? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Schlenstedt   
Donnerstag, den 12. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Für diese Fehlermeldung gibt es nur einen Grund: Der Server Deines Providers weist Dich ab, weil Deine Kennung bzw. Dein Passwort nicht stimmen. Mit der Installation des Treibers hat diese Meldung nichts zu tun, im Prinzip steht der Zugang (ansonsten könntest Du diese Fehlermeldung überhaupt nicht empfangen).

Abhilfe:

1. Kontrolliere, ob die Kennung korrekt in /etc/ppp/pap-secrets eingetragen ist, und zwar mit dem korrekten Passwort. Am Besten liest Du Dir die Kennung 20x laut vor ;-) Es hört sich bescheuert an, aber zu 99,9999998% behaupten User, sie hätten die Kennung korrekt angegeben, und es dann eben doch nicht getan.

2. Die Kennung muss nach der Option "user" auch in /etc/ppp/options stehen, und zwar exakt wie in /etc/ppp/pap-secrets. Anhand dieses Eintrags (user ...) sucht sich der pppd die passende Kennung aus der PAP-Secrets-Datei. Daher müssen diese beiden Angaben wirklich 100%ig identisch sein.

3. Falls Du Dir sicher bist, dass Du die Kennung korrekt angeben hast (wie wir wissen, kann das ja eigentlich nicht möglich sein ;-), ergänze die Option "debug" in /etc/ppp/options und ersetze die Option "hide-password" durch "show-password". Damit wird der pppd zum einen sehr gesprächig und loggt alles, was er irgendwohin übermittelt, nach /var/log/messages, und zwar auch die Kennung und das Passwort, welche er an den Server Deines Providers schickt. Kontrolliere beides, ob es wirklich stimmt! Am Besten wieder 20x vorlesen... Du solltest auf jeden Fall die Kennung und das Passwort aus dem Logfile nach Deiner Fehlersuche wieder löschen - Sicherheitsrisiko!


Fehlermeldung: COULDN'T INCREASE MTU/MRU TO 1500
Heriebi handelt es sich nicht um eine Fehlermeldung, sondern um einen Hinweis des pppd. Diese Meldung ist auch vollkommen korrekt: Der pppd weist lediglich darauf hin, dass er die MTU bzw. MRU nicht auf 1500 Bytes erhöhen kann (increase = erhöhen). Und das ist auch vollkommen korrekt, da bei PPPoE die MTU lediglich 1492 Bytes betragen darf.


Fehlermeldung: PORT LIMIT EXCEEDED - PAP AUTHENTICATION FAILED
Siehe:
Nichts. Im Allgemeinen bedeutet diese Fehlermeldung, das im Moment keine dynamischen IP-Adressen seitens T-Online mehr verfügbar sind und dementsprechend Dir auch keine IP-Adresse zugewiesen werden kann (siehe: Ja, Du erhälst eine gültige IP-Adresse, wenn Du eine Verbindung über Deinen ADSL Anschluss aufbaust. Die IP-Adresse wird bei jeder Einwahl neu vergeben und kann somit jedesmal einen anderen Wert haben. Diese IP-Adresse kann man mit einer Telefonnummer vergleichen, über die Du im Internet erreichbar bist. Deine IP-Adresse und die des PointToPoint-Partners kann mit dem Befehl "ifconfig ppp0 | grep 'inet addr'" herausgefunden werden.
)

Beim T-DSL-Anschluss existiert noch eine Besonderheit dieser Fehlermeldung: Auch im "Besetztfall" erhält man diese Fehlermelung. Während z.B. ISDN-Kunden bei Mangel an IP-Adressen einfach keinen Einwahlport zugewiesen bekommen und somit ein Besetzt-Zeichen hören, funktioniert das natürlich bei der ADSL-Technik nicht (da die Leitung zur Vermittlungsstelle ja immer besteht.

Fehlermeldung: SESSION LIMIT EXCEEDED - PAP AUTHENTICATION FAILED
Siehe: Für diese Fehlermeldung kann es mehrere Ursachen geben:
Im Falle einer Flatrate könnte es sein, daß über Deine Kennung bereits eine Verbindung zu T-Online besteht. Da eine Mehrfacheinwahl bei der Flatrate von T-Online nicht gestattet ist, versucht der Radiusserver, die Einwahl zu verhindern (ich habe das Wort "versucht" benutzt, weil es unter Umständen trotzdem geschehen kann, wenn z.B. die erste Einwahl nicht schnell genug erkannt werden kann).

Ein weiterer Grund könnte sein, daß die Anzahl der Sitzungen pro ADSL-Anschluss normalerweise auf eine limitiert ist. Vielleicht besteht über Deine ADSL-Leitung eine weitere Verbindung (egal, mit welchen Zugangsdaten!).

Die dritte Möglichkeit dieser Fehlermeldung ist, daß noch eine Verbindung zu Deinem Port in der Vermittlungsstelle "hängt", obwohl Du Dich schon längst abgemeldet hast (und daher natürlich auch nichts berechnet wird). Dieser Fehler kann nur vor Ort behoben werden, da der Port resettet werden muß. Es wird ein Anruf bei der Störungsstelle der Telekom fällig. Nach Berichten in den Newsgroups ist es jedoch möglich, daß nach einiger Zeit der Port automatisch resettet wird.

Fehlermeldung (in der DEBUG-Ausgabe): sent [LCP ConfRej id=0x6c
Der vollständige Auszug aus dem Logfile könnte so aussehen:

--------------------------------------------------------------------------
rcvd [LCP ConfReq id=0x6c ]
sent [LCP ConfRej id=0x6c
--------------------------------------------------------------------------

Der Server Deines Providers verlangt eine PAP-Authentifizierung (rcvd ConfReq - Configure Request), die Dein Rechner aber ablehnt (sent ConfRej - Configure Reject).

Der Grund liegt meist darin, dass die Kennung, die Du in der Datei /etc/ppp/options über die user-Option angegeben hast nicht mit der Kennung in der Passwort-Datei /etc/ppp/pap-secrets übereinstimmt. Der pppd sucht anhand der user-Option einen passenden Eintrag in der Passwort-Datei /etc/ppp/pap-secrets. Findest er keinen passenden Eintrag, weil beide Kennungen in den Dateien nicht übereinstimmen, so verweigert er die Authentifizierung (ConfRej ).

Also einfach nochmals beide Kennungen kontrollieren und zur Not per Copy&Paste jeweils umkopieren.

 

Letzte Änderung des Artikels: 2003-04-14 12:30


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Februar 2009 um 11:48 Uhr